Kirchenfenster vor der Restaurierung

Kirchenfenster nach der Restaurierung

1. Entnahme der Bleiverglasung, 2. gereinigte Bleiverglasung,

Gesamtansicht eines restaurierten Kirchenfensters

Fenster

Die Quetschfalzfenster waren mit einem hohem Anteil an Bausubstanz aus der Entstehungszeit erhalten. Die Fensterflügel wurden abschnittsweise entnommen und die Öffnungen mit Ersatz geschlossen, die Verglasung vor weiteren handwerklichen Arbeitsschritten durch beidseitige Beplankung geschützt, verortet, markiert und mechanisch aus dem Kittbett gelöst. Die porösen Altanstriche und ausgedörrten Kittmassen wurden mechanisch restlos entfernt und offene Holzanschlussteile sorgfältig gereinigt. Die zwingend erforderliche Holzfestigung und -ergänzung wurde durch Holzrestauratoren ausgeführt, die bindemittelreduzierten Hölzer mit Leinöl grundiert und nach denkmalpflegerischer Abstimmung mit einen Öl-Bleiweißanstrich farblich gefasst.